banner

Könnten die beiden auch Inselfriesen sein?

 

KRAFT ! ! !

>

 

 

 

Scampi & Matjes, Deklarationen, Speisekarten und Sonstiges . . .

Die Saison naht, überall wird geschrubbt, geschraubt, einfach fertig gemacht – Ostern, spätestens, geht’s los. Die Restaurantchefs, Imbissbetreiber, Einzelhändler – alle scharren mit den Hufen, ob der erhofften Geldlawine, die in dieser Saison nun endlich auch die Insel treffen soll.

Menschen, Kunden, Urlauber, Endverbraucher – Geldausgeber achtet darauf, was Euch verkauft wird!

Lebensmittelskandale müssen selbstverständlich bekämpft werden, aber die tägliche, ganz normale (?) Dosis von Zusatzstoffen in Lebensmitteln, die wir uns 'reinpfeifen, ist nicht ohne Risiko.

Oftmals fehlt dem Händler oder Gastronomen das Bewusstsein, wenn er nicht ordnungsgemäß die Zusatzstoffe in seinen Lebensmitteln oder Gerichten deklariert.

Die Kennzeichnungspflicht ist in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung – ZzulV vom 29.01.1998 (BGBl I S. 230) geregelt.

Diese Maßnahmen dienen nicht dazu den Gastronomen zu ärgern und seinen Job zu torpedieren, vielmehr soll es den Gast (manchmal auch Allergiker) schützen und informieren, damit er entscheiden kann, ob er sich diesen Zusatzstoff antun möchte oder lieber entsagt.
Bei den zu deklarierenden Zusatzstoffen handelt es sich um die berühmt berüchtigten E xxx Nummern. Gastwirte vergessen schon einmal die Darstellung all der Nummern oder der Bezeichnungen, da deren Speisekarte recht schnell recht unattraktiv erscheint – zu Recht. Die Verwendung von Produkten, die von E xxx Nummern durchseucht sind, ist nicht zwingend notwendig, vielmehr entbindet sie viele Wirte von dem gruseligen Szenario, etwas verändern zu müssen – außer den Preisen.

LEUTE – LASST DEN DRECK DOCH EINFACH WEG !

Obacht: es gibt aber dennoch viele „nicht deklarationspflichtige Zusatzstoffe“, wie z.B:
Hefeextrakt = dem Glutamat verwandt.
Bedenklich wird die ganze Zusatzstoffarie, wenn man sieht, wie die Kids gehäuft damit aufwachsen. Defekte, Allergien sind die Folge.

 

Unangenehmer wird der Genuss von Speisen dann noch, wenn die angebotenen Gerichte auf der Speisekarte nicht richtig, nachlässig oder gar in täuschender Absicht deklariert werden.

z.B.:
Wo SCAMPI draufsteht, ist da auch immer SCAMPI drin?

Speisekarten_htm_200190b9Um diese Frage beantworten zu können, muß (Gastronom und Gast) überhaupt wissen, was Scampi ist. Scampi ist die Mehrzahl von Scampo. Der Scampo heißt im deutschen Sprachraum Kaisergranat (Nephrops norvegicus) und stammt aus Wildbeständen vor Norwegen, aber auch aus der Adria und gehört zur Familie der Hummer. Erkennungsmerkmale beim ganzen Tier sind die beiden Arme mit den Scheren, im geschälten Zustand (Schwanz) ist es die Form, die vom Körperende bis zum Schwanzende fast parallel verläuft – auf gar keinen Fall spitz zulaufend.

Was ist denn dann auf der Pizza, dem Salat oder gegrillten Spießen?

In den meisten Fällen handelt es sich um Garnelen oder deren Schwänze.
Gambas, Riesengarnele, King Prawns, Shrimps, Black Tiger, Hummerkrabbenschwänze und wie sie noch genannt werden, es ist kein Scampo. Es gibt grobe Unterschiede bei den Garnelen:

Süßwassergarnele (Freshwater) – Meerwassergarnele (Seawater)
Zuchtware – Wildfang

Speisekarten_htm_m194636ceDiese Unterschiede spiegeln auch die verschiedenen Qualitäten und damit die Preise wider. Seawatergarnelen aus Wilkdfang bedeutet höchte Qualität. Die mieseste Qualität kommt aus Zuchten in Südostasien und Südamerika und sind Freswater-Garnelen. Während der Zucht kommen Mengen von Pestiziden, Funghiziden und Antibiotika zum Einsatz.

 

Preisbeispiel:
Im Gastronomie-Großhandel liegen die Preise für
Kaisergranat, ganz, gefrostet pro Kilo = 33,00 €
und billigste Zuchtgarnelen (Freshwater), geschält, ohne Kopf, einzeln gefrostet, mit Schutzglasur pro Kilo = 8,90 €

8,90 € / 33,00 €

Hier offenbaren sich Welten in der Qualität des Produktes. Schon im Mittelalter kannte man die Wirte, die ihren Gästen mal gerne ein X für ein U vormachen wollten und Verbrauchertäuschung wurde damals etwas rigoroser geahndet wie heute.Man nehme den wohlklingenden Namen Scampi(o) und serviere eine antibiotikageschwängerte Schlammgarnele und fertig ist die angeblich hochwertige Pizza, der Salat, die Suppe oder das Fischbrötchen.

Wie nennt Ihr solch ein Verhalten, für mich ist das Beschiss.

Und beim Matjes geht es weiter.

Matjesbrötchen ? (Was soll das?)

Jeder Matjes ist ein Hering, aber nicht jeder Hering ist auch ein Matjes.
Entscheidend sind die Art der Reifung und der Zeitpunkt des Heringsfangs. Von Mai bis Juni dauert die Matjessaison. Im Handel bekommt man den Fisch mit dem leicht butterartigen Duft und dem marzipanhellen Fleisch allerdings das ganze Jahr über. Gleich nach dem Fang wird der Fisch tiefgefroren, auch um eventuell vorhandene Fadenwürmer, so genannte Nematoden, abzutöten.

Seriöse Händler und Gastronomen halten sich an diese  Unterscheidungen:

aus Test.de
Klassischer Matjes:
Er zählt zu den Salzheringen. Der Fettgehalt muss mindestens 12 Prozent betragen, er kann aber bis zu 23 Prozent reichen. Nach dem Fang wird der Matjes ausgenommen, nur die Bauchspeicheldrüse bleibt im Körper des Fisches zurück. Ihre Enzyme sorgen für die richtige Reifung des Matjes. Zum Salzen wird der Fisch traditionell in Eichenfässern gelagert. Dort reift er an der Gräte.

Matjesfilet nordische Art:
Nicht an der Gräte, sondern als Filet reift der Matjes nordische Art. Er wird in Deutschland am meisten verkauft. Man zählt ihn zu der Gruppe der Anchosen: Sie reifen unter Zugabe von Zucker und verschiedenen anderen Zutaten, darunter Kochsalz, Gewürze und Säuerungsmittel. Diese Art der Reifung ist auch zu schmecken: Ein Matjesfilet nordische Art ist eher säuerlich und auch salziger als der Klassiker.
Die Enzyme zur Reifung müssen im Gegensatz zum klassischen Matjes nicht aus der Bauchspeicheldrüse des Fisches stammen. So reifen die Filets zwar schneller, sie gelten gemeinhin aber als weniger zart.

Heringsfilet nach Matjesart:
Auch das Heringsfilet nach Matjesart zählt zu den Anchosen und unterscheidet sich vom Filet nordische Art durch seinen Fettgehalt: Während in Letzterem mindestens 12 Prozent Fett stecken müssen, sind es beim Heringsfilet 10 Prozent. Eine enzymatische Reifung ist nicht vorgeschrieben.

Holländischer Matjes:
Da er besonders mild gesalzen, kurz gereift und sehr fett ist, gilt er als Delikatesse. Im Supermarktregal sucht man ihn allerdings meist vergeblich: Die empfindliche, leicht verderbliche Ware gibt es selten fertig abgepackt.

Speisekarten_htm_34d3ed00

Ich hoffe, dass dem geneigten Leser hier schon klar wird, dass die Deklaration „Matjesbrötchen“ nicht korrekt ist. Auch hier spielen die Faktoren QUALITÄT  &  PREIS die Töne spielen. Was bekommen wir für unser Geld?

Ach – wo wir schon einmal dabei sind: SURIMI

Leute aufgepasst!  "Surimi" darf nicht als Meeresfrucht verkauft werdenlt. Urteil vom11.02.2010 (Az: 9 S 1130/08) vgh-bw.

Für mich stellt Surimi das absolut am schlimmsten denaturierte Lebensmittel dar!

aus Wikipedia:
Surimi (japanisch すり身, „zermahlenes Fleisch“) ist eine feste Masse aus zerkleinertem Fisch. Vor etwa 900 Jahren wurde in Japan entdeckt, dass gehackter Fisch, mit Zucker gegart und geliert, durch diese Behandlung haltbarer wird. Das Wort bezieht sich ursprünglich auf das Herstellungsverfahren; in Europa sind mit Surimi meist Stäbchen aus Krebsfleischimitat gemeint. Surimi hat einen Nährwert von zirka 80 kcal/100 g.

Speisekarten_htm_35e0a1fbSeit 1959 spielt Surimi eine Rolle in der Lebensmittelindustrie. Der gefangene Frischfisch wird nicht mehr direkt auf See zubereitet, sondern mit Feuchthaltemitteln wie Polydextrose, Sorbit und Polyphosphaten versetzt roh eingefroren und später weiterverarbeitet. Heute werden als Ausgangsstoff vor allem nicht direkt vermarktbare Fischarten (Magerfisch) und auch Krill verwendet.

Die von Haut, Gräten und Schalen befreite, zerkleinerte und mehrmals gewaschene und daher nahezu geschmacksfreie Masse wird zum Beispiel mit Eiweiß, Stärke, Öl, Zucker, Salz, Geschmacksverstärker und Sorbit unter Zuhilfenahme von Wärme verfestigt und je nach Verwendungszweck aromatisiert und gefärbt. Wird das Produkt als „Surimi“ angeboten, ist es mit Krebsaroma angereichert und außen mit Paprikaextrakt oder Farbstoff rotorange oder pink eingefärbt. Die Form ist meistens fingerdick und gerade und wird auch als Zutat für Sushi benutzt. Als Imitat für Krabben und Garnelen wird Surimi vergleichbar zubereitet, aber anders geformt und ist Bestandteil vieler Fertiggerichte, die „Meeresfrüchte“ enthalten. Mit Tintenfischresten und Algenextrakten vermischt, zu Ringen geformt und paniert, wird Surimi als Ersatz für Tintenfisch angeboten. Anders aromatisiert kann es auch bei Fleischwaren wie zum Beispiel Würstchen eingesetzt werden.

GUTEN APPETIT !!! Speisekarten_htm_m1c74261d

Atomkraft_Nein_Danke_svg__thumb[3]

15. März 2011
“wieder Japan, aber nun sehr prekär. Mein Neffe ist mit einer Japanerin verheiratet und arbeitet als Koch hundert Kilometer vom kaputten Kraftwerk. Sie müssen nun ihre Arbeit und Bleibe verlassen und werden wahrscheinlich nie mehr zurückkommen können. Ein alter Freund hat in Tokyo eine Werbefirma, auch er mit einer Japanerin verheiratet, muss alles zurücklassen, der Staat wiegelt ab, aber die Wirklichkeit ist entsetzlich.

In Deutschland haben die Politiker um Merkel und Atom-Mappus immer die totale Sicherheit der Reaktoren besungen. Jetzt plötzlich wird abgeschaltet. War das mit der Sicherheit die letzten Jahre alles glatt gelogen? Ich sag’s wie es ist: nicht nur gelogen, sondern das auch noch wegen niederer Beweggründe, wegen Mammon, Gier und Profit.

Dass man die Atomfrage parteipolitisch sieht finde ich übrigens hanebüchen. Viele sind für Atom, nur weil sie den befürwortenden Parteien angehören. Ich finde von Parteivorgaben sollte man sich diesbezüglich frei machen, sondern mal eine eigene Meinung bilden (wenn möglich ohne Bildzeitung). Eigene Meinung geht natürlich nicht, wenn man sich über gegenteiliges der anderen Seite nicht formuliert. Beispielsweise Greenpeace, das sind keine Umstürzler oder Kommunisten sondern mehrheitlich völlig parteilose vernünftige, (manchmal auch übertrieben, aber nicht bei Atom) Ansichten.


Von den Japanern kann man als Gastronom (und überhaupt) viel lernen. Wird jemand verabschiedet, schaut der Japaner dem Scheidenden so lange nach, bis er außer Sicht gerät. Im japanischen Tawayara Hotel in Kyoto gilt: Selbst der Schatten des abreisenden Gastes ist ehrenwert.”
Es schrieb Vincent Klink

Frühling läßt sein blaues Band . .
und der Touristenort Wyk kramt seine blauen Bänder aus dem Vorjahr (sind ja noch gut!)
hervor und präsentiert sie an 1A - Standorten. Ach ja - da war doch was - letztes Jahr - kann sich noch jemand erinnern? Ich Hätte es fast vergessen, aber der Fahnenwald hats aufgefrischt:
Bild005[1]

- wer hat die ganze Chose bezahlt - ich meine die Mehrkosten?
- wer hat was zu verantworten? Hab ich was verpennt, ist die Sache abgeschlossen?

Die Website fristet seit August 2010 auch nur noch ein Schattendasein, als ob die Party nie zu Ende gegangen ist.

2011-03-10_160434

oder:

KENNEN SIE DEN?

2011-03-10_171233

Hat ihn irgendjemand gegessen/probiert?

Das Ganze (Stadtjubiläum) wirkt heute so, als ob es keinen Spaß gemacht hätte - komisch?

 

ältere Beiträge

neuere Beiträge

M.O.P.S.
Markus Berger
Dipl. Designer
mailto:xxx@gottliebtfoehr.de
04681 tel 748060
25938 Wyk auf Föhr
Friedrichstrasse 3A