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Freitag 22. 07. 2011

HURRA – wir nähern uns dem Saisonhöhepunkt!

Für Morgen d. 23. 07. 2011 erwartet die FTG 6000 anreisende Gäste und möchte  möglichst jeden persönlich begrüßen. Die Event- und Marketing-Profis haben sich folgendes ausgedacht, ausgebrütet oder sonstwas:

Mädchen in Friesentracht begrüßen die Anreisenden persönlich und überreichen dabei kleine Bananen.

Da könnte man denken, was soll das? - und sucht eine Verbindung nach Föhr.

Die Zeit der Maueröffnung liegt zwanzig Jahre zurück – will man das Jubiläum feiern?

Ah – Tropen = Bananen; dann aber in Affenkostümen die Show inszenieren!

Besser: FRISISCHE KARIBIK = ?, ja, da gab es doch die Segelyacht eines Insulaners, voll gepackt mit Stoff – das wäre ein passendes Geschenk aus der Karibik. Trachtenmädels werden gegen eine Reggae-Band ausgetauscht. Peace  Bruder!

Danke FTG, daß Ihr unsere Insel so gut verkauft.

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Zonen-Gaby

Für alle, die es nicht glauben.

. . .”für Leute, die wie diese neurotischen Zicken in Hollywoodfilmen bestellen: Zuerst dies anstatt das und anstelle von dem hier das hier, aber bitte auf einem separaten Teller und von dem da, aber nicht gebraten sondern gedämpft, natürlich ohne Zwiebeln und ohne Knoblauch, und um Gotteswillen keine Mayonnaise sondern ein Joghurtdressing und dazu bitte ein Glas Chardonnay muss so ein Restaurant ein Horror sein.”

Gedanken von Claudio aus “Anonyme Köche”

. . . mal was ohne meinen Kommentar.

Hängt uns. Und nicht die Gurke.
Das Wort zum Sonntag: Captains Kollege Eberhard Lauth über Gurke und Keim. Über Mensch, Moderne und Nahrung. Und über die immergleiche Antwort auf alle Nahrungsmittelskandale.
Das Böse vor dem Sprung...
Ob es nun in Spanien oder Hamburg passiert ist - egal. Ob auf ihr Bio drauf steht oder nicht - auch egal. Ob es die Gurken waren oder vielleicht doch was anderes - nebensächlich. Verantwortung zu übernehmen ist hier ja in der Tat kompliziert. Alle haben supersauber gearbeitet, keine Fehler gemacht, tipptopp Hygiene, keine Ahnung, wie das passieren konnte. Und so sterben Menschen an einem wenige Mikrometer messenden Darmbakterium aus Schlachtvieh, das auf den Namen EHEC hört, und keiner versteht warum.
Dabei ist die Antwort einfach: wir haben es so gewollt. Wir haben den Bezug zu unserer Nahrung verloren. Sie kommt gewaschen, geschält und geschnitten ins Haus. Sie ist kein Rohprodukt mehr, sondern praktisch und convenient. Und wir haben uns dazu entschieden, billig - oder im Idealfall: noch billiger - zu essen.
Beides funktioniert nur im Rahmen einer industriellen Verwertungskette mit langen Reisewegen und komplexer Logistik. Im Supermarkt liegen Zwiebeln aus Neuseeland. Das vorgeschnittene Suppengemüse kommt aus Ägypten und Spanien. Und der Speck aus Tirol war irgendwann einmal ein Schwein, das aus Kostengründen in China geboren wurde.

Auswüchse des Lifestyle
Man hat mit diesen absurden Auswüchsen unseres Lifestyle leben gelernt, man hat sich vielleicht bei Dokumentarfilmen wie Erwin Wagenhofers "We Feed The World" darüber echauffiert, und man hat dann doch wieder an einem verschneiten Januartag irgendwo eine frische Erdbeere genascht.

Wegen dieser Sorglosigkeit wirkt es dann auch immer wie eine Seuche aus vergangenen Zeiten, wenn in der industriellen Verwertungskette Fehler passieren. Was, es gibt ungesunden Dreck da draußen? Wie, Gemüse gehört gewaschen? Echt, eine Gurke kann auch irgendwo wachsen, wo es vielleicht nicht sauber ist? Ein Skandal.

Nahrung ist über die Jahre mehr und mehr zu einer gesichts- und geschichtslosen Massenware geworden. Und Nahrung ist damit nicht nur immer und überall verfügbar, sondern auch völlig unwichtig. Hauptsache billig produziert, die Umstände interessieren da nicht näher - trotz aller Slow Food-Bewegungen und Bioboom in gentrifizierten Stadtteilen.

Recht auf billig

Wozu diesen Zugang zur Nahrung auch ändern? Wenn das Recht darauf kostengünstig gestillt scheint, können wir ungleich wichtigere Rechte für uns beanspruchen. Das kann das Recht auf Fernreisen sein. Oder das auf die unbegrenzte Mobilität, die wir mit dem Besitz eines Autos verbinden, und auf die wir unser Leben täglich abstimmen.

Dass hier schleichend die Verhältnisse unserer Existenz aus den Fugen geraten sind, zeigt sich nur nebenbei. Zum Beispiel, wenn ein Darmbakterium aus Schlachtvieh in Gurken aus Spanien landet.”

Eberhard Lauth leitet das Magazin ZIB21 in Wien.

Dänemark setzt wieder auf Grenzkontrollen -
ich empfehle
“VISApflicht für Dänen”

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Mal was ganz anderes . . .

Anleitung-zum-Glücklichsein-in-Frauenmagazinen

Gerard Depardieu !

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